23.12.2019

TuS Kriftel beschenkt seine Fans

Die Krifteler kamen gut mit dem Druck des ‚Gewinnenmüssens‘ zurecht und besiegen die L.E. Leipzig mit 3:1 Sätzen.

Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war bei allen Beteiligten, ob Mannschaft, Funktionäre oder Fans, riesengroß. Allerdings machten sich die Hausherren das Leben am Ende selbst etwas schwer und ließen das Publikum noch einmal zittern.

Zunächst hatten sie aber den besseren Start in die Partie. Durch eine sichere Annahme hatten die Krifteler keine Mühe bis zur ersten technischen Auszeit mit 8:5 in Führung zu gehen. Gleich im Anschluss zog die TuS auf sechs Punkte davon. Unterstützt von einigen Eigenfehlern der Gäste konnten die Krifteler bis 21.14 den Vorsprung halten. Erst dann fing ein wenig das Zittern an. Die Sachsen kamen noch einmal bis auf drei Punkte heran. Doch Kriftel blieb ruhig und der starke Nils Kreitling machte den Punkt zum 25:20.

Schwächephase schnell überwunden

Die kleine Schwächephase zum Ende von Durchgang 1 weckte die Gäste etwas auf. Sie hatten nun ihrerseits den besseren Start (8:5). Trainer Schön fand die richtigen Worte und der Rückstand wurde in eine 11:9 Führung umgemünzt. Eine Vorentscheidung für den Durchgang fiel, als die Leipziger durch leichte Fehler mit 14:18 in Rückstand gerieten. Dank eines sicheren side-out Spiel hatten die Hausherren diesmal kein Problem den Satz nach Hause zu bringen. Diesmal war es Georg Wolf vorbehalten den Sack zu zumachen.

Den Schwung nahm die TuS mit in den nächsten Abschnitt (5:1). Leipzigs Trainer Rascher reagierte und brachte den jungen Zuspieler Baum. Diese Umstellung schmeckte den Kriftelern gar nicht. Schnell wurde der Vorsprung verspielt. Beim 10:10 kam es wie schon so oft in dieser Saison zu einem kollektiven Aussetzer. Kein Angriff kam mehr durch. Die L.E. Volleys hatten nun leichtes Spiel und zogen auf 16:10 davon. Die TuS berappelte sich, kam bis auf einen Punkt heran (16:17), um erneut in alte Fehlermuster zu verfallen. Beim 18:25 hatten die Gäste den Anschluss erzielt.

Schock wurde schnell überwunden

Kriftel zeigte sich durchaus geschockt und geriet schnell in Rückstand (3:8). Durch gutes Service von Florian Bonadt konnten die Krifteler den Anschluss schaffen. Aber die Gäste gaben weiterhin den Ton an und gingen mit 16:13 in die zweite technische Auszeit. Kriftel verkürzte wieder, als erneut Bonadt an die Aufschlaglinie schritt. Gutes Service und viele Leipziger Fehler bescherte den Kriftelern eine 21:18 Führung. Beim 24:21 verdiente sich die TuS drei Matchbälle. Allerdings mussten die Fans noch einmal kräftig zittern. Erst die dritte Chance wurde genutzt. Nach perfekter Annahme von Blume setzte Zuspieler Thiel Mittelangreifer Bonadt gut ein, der knallhart den Ball im Leipziger Feld versenkte.

Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr. Auch wenn die TuS immer noch auf Platz 13 feststeckt, die direkten Konkurrenten sind wieder in Reichweite. Trainer Schön war zufrieden: „Jetzt sollen sich die Jungs erst einmal erholen und dann wollen wir im neuen Jahr angreifen.“

Zum wertvollsten Spieler wurde Jannik Weber gewählt!

Die Volleyballer wünschen allen Fans und Förderern der TuS ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2020.