27.01.2020

Gleich 2 Comebacks, doch nur eines von Kriftel

Optimistisch fuhren die Krifteler Spieler zusammen mit einer ganzen Schar an Fans zum Derby nach Mainz.

Doch gleich zu Beginn wurde es im Krifteler Zuschauerblock deutlich ruhiger. Denn das Team von Trainer Schön war schlichtweg nicht präsent. Zudem spielten die Mainzer wie aus einem Guss und zeigten deutlich warum sie in den vergangenen Wochen eine stattlich Punktzahl ergattert hatten. Nach gerade einmal 18 Minuten waren die Krifteler mit 9:25 deklassiert.

Doch die Gäste steigerten sich im folgenden Abschnitt wesentlich. Sie nahmen nun den Kampf an und wehrten sich Die TuS war zwar meist in Rückstand, doch lediglich höchstens 1-2 Punkte. Es entwickelte sich eine rasante Partie mit grandiosen Abwehraktionen auf beiden Seiten. Erst ganz am Ende sicherten sich Hausherren auch den zweiten Durchgang mit 25:22.

10 Minuten Pause genutzt zur Wende

Die 10 Minuten Pause tat den Gästen wohler als den Mainzern. Auch wenn die Partie weiterhin sehr ausgeglichen verlief, schlichen sich immer mehr Eigenfehler in das Mainzer Spiel ein. Die TuS nutzte dies aus und sicherten sich den dritten Satz mit 26:24.

Dieser Satzgewinn gab einen unheimlichen Aufwind für das Team. Nach zunächst ausgeglichenem Beginn trumpfte das Team vom Schwarzbach auf und erspielte sich einen beträchtlichen Vorsprung. Mainz konnte nichts mehr entgegen setzen und musste sich mit 15:25 geschlagen geben.

Zu viele Servicefehler im Tiebreak

Also musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Während die Krifteler bis dato alle vier Fünfsatzspiele verloren hatten, so gewann die TGM wenigstens eines ihrer fünf Partien mit 3:2. Für Spannung sollte also gesorgt sein. Und richtig, bis zum letzten Seitenwechsel beim Stand von 8:7 für Kriftel gab sich kein Team eine Blöße. Doch in den letzten Abschnitt hatten die Gastgeber den besseren Start und setzten mit drei Punkten in Folge sich etwas ab. Gleich drei verschlagene Angaben waren dann in dieser Phase zu viel. Kriftel konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Mit dem 12:15 wurde auch die nächste Auswärtspartie verloren. Zumindest reichte der gewonnene Punkt um in der Tabelle einen Platz nach oben zu rutschen. Doch alles in Allem war der eine Punkt zu wenig um wirklich Anschluss an die Nichtabstiegsränge zu knüpfen.

Trainer Schön sah dennoch einen Fortschritt zu den vorherigen Partien. „Mainz hat sich im Verlauf der Saison stark gesteigert. Sie werden noch für die ein- oder andere Überraschung sorgen. Ich bin vor Allem mit der Einstellung und dem Kampfeswillen meiner Mannschaft zufrieden. Wenn wir uns jetzt wieder etwas besser einspielen sind wir gerüstet für den heißen Februar. Da gibt es gleich mehrere Endspiele für uns.“