14.02.2020

Erster Auswärtssieg der Saison

Endlich konnten die Krifteler Volleyballer auch auswärts einmal über 3 Punkte jubeln. Mit 3:1 besiegte man das Volleyball Internat Frankfurt, obwohl es so wirklich kein Auswärtsspiel war.

Die Mehrzahl der Fans waren aus dem nahen Kriftel angereist um ihr Team zu unterstützen. So zeigte sich dann auch das Auswärtsteam zunächst als ‚Herr im Haus‘. Obwohl die Partie bis zum 17:16 noch relativ ausgeglichen war, reichte ein Zwischenspurt der Krifteler aus um den ersten Durchgang mit 25:18 zu gewinnen. Starke Angriffe von Fabian Däke und ein gutes Service von Nils Kreitling sorgten hier für die Entscheidung.

Der zweite Satz schien einen ähnlichen Verlauf zu nehmen. Bis Mitte des Satzes war die Partie ausgeglichen, obwohl die jungen VIF‘ler ihre Eigenfehler etwas minimierten und die der TuS etwas zunahmen. Trotzdem zogen die Krifteler mit 20:17 davon. Doch nun merkte man dem Aufsteiger den ‚Siegen-Müssen-Druck‘ an. Beim 23:23 war alles wieder offen. Aber auf Angreifer Jannik Weber war Verlass, so dass auch der zweite Satz an die Gäste ging (25:23).

2:0 Führung fast verspielt

Nun sollte eigentlich der Widerstand der Frankfurter gebrochen sein. Doch weit gefehlt! Nervosität war vor Allem auf der Krifteler Seite zu spüren. Der zwei Sätze lang bombensichere Annahmeriegel um den starken Libero Florian Ruhm fing an zu wackeln. Das VIF nutzte dies aus und führte schnell mit 10:6. Die Krifteler schafften es zwar noch beim 13:12 das erste und einzige Mal in Führung zu gehen. Doch dann stellten sie das Spielen und sogar Kämpfen ein. Folgerichtig verkürzten die Frankfurter auf 1:2 (17:25).

Beim 4:1 Start in Abschnitt 4 sah es zunächst so aus, als ob es sich um ein Strohfeuer gehandelt hatte. Doch ein unerklärlicher Einbruch bescherte den Hausherren einen 7 Punkte Lauf und ein Krifteler Sieg war wieder deutlich in Gefahr. Trainer Schön brachte Lukas Scholtes, der gleich nach seiner Einwechslung eine tolle Aufschlagserie hinlegte; ein 8:12 Rückstand wurde in eine 14:12 Führung umgemünzt. Dies zeigte Wirkung. Die Internatler schienen angezählt und bei 22:18 sah alles gut aus. Trotzdem schwammen die Krifteler erneut. Das VIF kam noch mal 24:23 heran, ehe ein Service der Hausherren knapp ins Aus segelte.

Steigerung muss her

Haarscharf schrammten die Krifteler an einem Ausrutscher vorbei. Am Ende zählten allerdings die drei gewonnenen Punkte, die die TuS wieder etwas an Freiburg und Leipzig heranbrachten. Jetzt folgen im Februar noch drei Heimspiele, für die es allerdings eine deutliche Leistungssteigerung braucht, um weitere wichtige und notwendige Punkte einzufahren. Die MVP Medaille in Gold sicherte sich Jannik Weber. Als schönen Nebeneffekt erhaschte mit Joscha Kunstmann ein Krifteler Eigengewächs die Medaille in Silber für das VIF.

Trainer Schön weiß dementsprechend, dass noch viel Arbeit für die kommenden Tage auf dem Programm steht. „In der Regel ist es leichter gegen den Tabellenersten zu spielen, als gegen den Tabellenletzten. Trotzdem müssen wir in den nächsten Spielen mehr Konstanz in unser Spiel bringen und vor Allem unsere Breakchancen besser nutzen.“